Kultur Ruhr: Jüdisches Museum Westfalen, Dorsten
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist ab dem 14.06.2026 10:00 möglich.
Was?
Die Entstehung des Jüdischen Museums Westfalen geht auf eine Bürgerinitiative und Geschichtswerkstatt zurück: die Forschungsgruppe „Dorsten unterm Hakenkreuz" der 1980er Jahre. Aus dieser Gruppe und ihren regionalgeschichtlichen Forschungen entstand 1987 ein Verein, der sich den Aufbau eines Dokumentationszentrums vornahm.1992 konnte das Museum in einem kleinen Altbau in Dorstens Zentrum eröffnet werden – mit Unterstützung der Stadt Dorsten, der NRW-Stiftung und vieler anderer. Im Jahr 2001 erfuhr das Museum (im wesentlichen aus Landesmitteln) eine erhebliche Erweiterung. Mehrere Institutionen und Körperschaften (Land NRW, LWL, Kreis Recklinghausen und Stadt Dorsten sowie eine speziell uns gewidmete Stiftung) unterstützen die Museumsarbeit kontinuierlich.
Durch seine Forschungs-, Sammlungs-, Erinnerungs-, Ausstellungs- und Vermittlungstätigkeit lädt das Museum dazu ein, jüdische Religion und Kultur in Geschichte und Gegenwart aus regionaler Perspektive zu entdecken. Es will Neugier wecken und dazu beitragen, Stereotypen und Vorurteile nachhaltig abzubauen und Antisemitismus sowie andere menschenverachtende Denkweisen zu bekämpfen.
(Text: Jüdisches Museum Westfalen)
Wann?
Termin: Sa 18.07.2026 14:30 - 16:30 UhrBuchungsstart: 14.06.2026 10:00 UhrBuchungsschluss: 18.07.2026
Wo?
Jüdisches Museum WestfalenJulius-Ambrunn-Straße 1, 46282 Dorsten
Kostenlose Parkmöglichkeiten gibt es am Bahnhof/Busbahnhof Dorsten, 200 m vom Museum entfernt. Ein Behindertenplatz befindet sich direkt am Haus.
Wer?
Gruppe: Bildungsveranstaltungen (MinD-Stiftung gGmbH), öffentlichVereinsintern: Nein
19 von 19 Plätzen frei
Was noch?
Veranstalter: Sandra Baumann-TrampeE-Mail-Adresse: sandra.baumann-trampe@mensa.de
Level: Lokal
Das Museum ist barrierefrei.
Wir treffen uns zwischen 14.30 und 14.45 Uhr im Eingangsbereich, wo ich das Eintrittsgeld (bereits ermäßigter Gruppentarif 4,- € ab 12 Personen, Jugendliche 2,50 €) einsammeln werde. Schüler*innen, Studierende, Auszubildende, Schwerbehinderte und Besucher*innen, die Sozialleistungen beziehen, zahlen nur 2,50 €.
Die Kosten für die Führung werden von der MinD-Stiftung übernommen.
Die eigentliche Führung beginnt um 15.00 Uhr und dauert ca. 90 Minuten (ich habe uns als besonders wissbegierig und diskussionsfreudig angekündigt :-) ).
Das Museum ist anschließend noch bis 17.00 Uhr geöffnet.